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mz-web.de: Rechtsextreme Jugend agiert stärker aus dem Land

Innenminister Hövelmann kündigt konsequentes Einschreiten an
erstellt 02.11.07, 17:54h, aktualisiert 02.11.07, 18:33h
Bernburg/MZ/lö. Sachsen-Anhalt entwickelt sich immer mehr zum organisatorischen Schwerpunkt der Jugendorganisation der rechtsextremen NPD. Nach der Wahl sachsen-anhaltischer Neonazis in die Spitze des Bundesverbandes der Jungen Nationaldemokraten (JN) "werden sich sicher auch Aktivitäten der JN und der NPD in Sachsen-Anhalt verstärken", sagte Innenminister Holger Hövelmann (SPD) der MZ.

Erst vor wenigen Tagen ist die Bundesgeschäftsstelle der NPD-Jugendorganisation von Sachsen nach Bernburg (Salzlandkreis) umgezogen. Laut Ministerium befinden sich im gleichen Haus das Büro des Landesverbandes der JN und der rechte Szeneladen "Nordic Flame". Anfang Oktober hatte der Bundeskongress der JN nahe Quedlinburg (Harzkreis) stattgefunden. Sowohl der neue Bundesvorsitzende als auch ein Stellvertreter und einer von sechs Beisitzern kommen aus Sachsen-Anhalt. "Wir werden darauf ein wachsames Auge haben und mit sehr niedriger Einschreitschwelle jeglichen rechtswidrigen Ansatz konsequent entgegen treten", kündigte Hövelmann jetzt an.

Neue Mitglieder in der NPD-Führungsriege stünden zudem nicht nur für eine Forcierung der systematischen Zusammenarbeit mit den neonazistischen Kameradschaften und "Freien Nationalisten", sondern auch für eine engere Vernetzung mit den Jungen Nationaldemokraten. Mit dem Aufbau von neun zumeist bei den Kameradschaftsszenen angeordneten JN-Stützpunkten seit 2005 habe die Aktivität der NPD-Jugendorganisation bereits spürbar zugenommen.
Quelle

4.11.07 14:56

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